Unsere Partner

Von grundsätzlicher Bedeutung für die optimale häusliche Pflege schwerstkranker und behinderter Menschen ist das funktionierende Zusammenspiel aller daran beteiligten Partner.


Wir als Pflegedienst machen unsere Arbeit dann am besten, wenn wir in gutem Kontakt stehen sowohl zu den behandelnden Ärzten, von denen wir genau Informationen über den gesundheitlichen Zustand des Patienten erhalten; zu den Angehörigen, die den Patienten am besten kennen und die uns vertrauen müssen; sowie zu den Sozialleistungsträgern, die die Kostenübernahme gewährleisten.


APIT setzt sich dafür ein, seinen Part dazu beizutragen, dass dieses Zusammenspiel aller Partner zum Besten des Patienten funktioniert.

Angehörige

Die Angehörigen des Patienten sind unsere wichtigsten und meist die ersten Ansprechpartner. Sie kennen den Patienten seit vielen Jahren, wissen, woran er sich freut, was ihn stört und worauf er sensibel reagiert. Bevor sie ihren schwerkranken Angehörigen unserer Fürsorge übergeben, wollen Sie sichergehen, dass er bei unserem Pflegedienst und unseren Mitarbeitern gut aufgehoben ist.

Wir legen daher Wert darauf, zu Beginn unserer Arbeit im Austausch mit den Angehörigen und dem Arzt unseren Patienten in seinem gesundheitlichen Zustand, seinen Bedürfnissen und Lebensumständen genau kennen zu lernen. So lässt sich klären, was für jeden einzelnen Patienten am besten ist.

Krankenhäuser und Ärzte

Als ambulanter Pflegedienst arbeitet APIT intensiv mit Krankenhäusern und Ärzten zusammen. Ein „direkter Draht“ ist wichtig, um sicherzustellen, dass unsere Patienten beim Wechsel von einer Klinik in die eigene Wohnung jederzeit eine optimale medizinische Versorgung und Pflege erhalten. Damit unsere Mitarbeiter genau wissen, welche pflegerischen Maßnahmen sie ergreifen sollen und worauf sie achten müssen, tauscht sich APIT im Vorfeld ausführlich mit dem behandelnden Arzt aus.

Die vom Arzt verordneten Leistungen stellen unsere Arbeitsgrundlage dar. Im Auftrag des Patienten wenden wir uns mit diesen Vorgaben an die Pflege- und Krankenkassen und beantragen die Kostenübernahme für unsere Pflegetätigkeit.

Auch während unserer Arbeit stehen wir in Kontakt mit dem behandelnden Arzt. Denn als Pflegedienst kennen wir den aktuellen Gesundheitszustand unseres Patienten oft am besten. Jede Veränderung seines Zustands dokumentieren wir, um zu gewährleisten, dass unser Patient jeweils genau die medizinische Hilfe erhält, derer er bedarf.

Fachfirmen für Medizingerätevertrieb

Im Bereich der ambulanten Intensivmedizin ist der pflegerische und der medizintechnische Aufwand besonders hoch. Oft lässt sich die Versorgung der Patienten nicht ohne Geräte etwa zur künstlichen Beatmung, Ernährung oder zur Nierendialyse sicherstellen. Wir arbeiten eng mit bewährten Fachfirmen zusammen, die medizinische Geräte vertreiben. Sie sorgen für eine fachgerechte Installation der Geräte in der Wohnung des Patienten sowie für deren regelmäßige Wartung.

Krankenkassen

Die Krankenkassen übernehmen im so genannten Bereich der Behandlungspflege die Kosten für einen häuslichen Pflegedienst, wenn die Behandlung vom Arzt verordnet, medizinisch notwendig und von keiner im gleichen Haushalt lebenden Person übernommen werden kann (vgl. Sozialgesetzbuch V). Zur Behandlungspflege gehören unter anderem die folgenden Leistungen: Spritzen- und Medikamentengaben, das Legen von Verbänden, medizinische Einreibungen, Blutzucker- und Blutdruckmessungen, Katheterwechsel, Spülungen etc.


Zur Vermeidung oder Verkürzung einer Krankenhausbehandlung kann die Krankenkasse für vier Wochen zudem die Grundpflege (Hilfe bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme etc.) und die hauswirtschaftliche Versorgung durch einen Pflegedienst finanzieren, in begründeten Ausnahmefällen auch für einen längeren Zeitraum.


Die Behandlungspflege im häuslichen Bereich wird von einem Arzt verordnet. APIT klärt als beauftragter Pflegedienst mit den Sozialleistungsträgern wie Kranken- und Pflegekassen die Kostenzusagen ab. Häufig ziehen sich diese Beantragungs- und Verhandlungsprozesse über mehrere Tage und Wochen hin. Währenddessen beginnen wir bereits mit der Organisation unserer Pflegedienstleistungen und schaffen so die Voraussetzung für eine umgehende Versorgung des Patienten, sobald die Kostenübernahme geklärt ist.

Pflegeversicherungen

Pflegebedürftigkeit kann für die Betroffenen und für ihre Angehörigen große körperliche, seelische und finanzielle Belastungen mit sich bringen. Seit 1995 gibt es deswegen die Pflegeversicherung als 5. Säule der Sozialversicherungen neben der Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung (Sozialgesetzbuch XI). Sie ist Pflicht sowohl für gesetzlich als auch für privat Krankenversicherte. Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen, die von den Krankenkassen getragen werden.

Andere Sozialleistungsträger

Sollten die bewilligten Leistungen der Pflegeversicherung zusammen mit der
Eigenleistung des Pflegeversicherten (z. B. Rente) nicht ausreichen, um die Pflege- oder Heimkosten zu decken, besteht die Möglichkeit, Sozialgeld zu beantragen.